Fachstelle E-Government Luzern egovernment-luzern. ch

Projekte

Laufende Projekte

  • eUmzugLU

    Heute müssen sich die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Luzern bei Zuzug, Wegzug und Umzug innerhalb der Gemeinde entweder persönlich bei den Einwohnerdiensten oder in Ausnahmefällen auf schriftlichem Weg ab-, an- und ummelden. Innerhalb des Kantons werden pro Jahr rund 62‘000 Zuzüge, Umzüge und Wegzüge begangen. Dies bei einer aktuellen Gesamtbevölkerung von rund 420‘000 Einwohnerinnen und Einwohner.

    Mehrere Kantone haben sich zum Verbund eUmzug Schweiz zusammengeschlossen und bieten eine gemeinsame Lösung für die online-Adressänderung unter eUmzug Schweiz an. Damit wird eine in Bevölkerungsumfragen am häufigsten gewünschte elektronische Behördendienstleistung realisiert. Die elektronische Umzugsmeldung wurde in Luzern umgesetzt. Zahlreiche Gemeinde bieten diesen Dienst bereits online an. Der Einwohner kann die Meldepflicht unabhängig von den Öffnungszeiten der Einwohnerdienste mittels eines einfach verständlichen elektronischen Angebots selbstständig vornehmen. Die Schaltergänge erübrigen sich bei der Nutzung von eUmzug im Normalfall vollständig (Ausnahmen sind definiert). Damit wird der Aufwand für den Meldepflichtigen wesentlich verringert.

    eUmzugLU soll auch den Einwohnerdiensten Entlastung und Nutzen bieten. Insbesondere in folgenden Belangen: 

    • Keine redundante Dateneingabe, folglich Erhöhung der Datenqualität durch Ausschalten von Fehlerquellen.
    • Die Schalter werden von Routinefällen entlastet, bzw. Routinefälle automatisiert. Schalterarbeit konzentriert sich auf Spezialfälle und individuelle Beratungstätigkeit.
    • Da die vorgeschlagene Lösung gemeindeindividuelle zusätzliche Komponenten individuell für Gemeinden anbietet (wie z.B. Kontaktdaten von Gemeindedienstleistern, Abfallkalender, Verweise auf Gemeindewebauftritt, Online-Schalter, Newsletter usw.) bleibt bei Bedarf der Kontakt zur Gemeindebevölkerung erhalten.
    • Die mit der Nutzung von Informatikmittel vertrauten Generationen werden mit dem eUmzugsservice besser angesprochen, dadurch reduziert sich der Aufforderungsaufwand (Mahnungen).
    • Auch interkantonale Umzüge können medienbruchfrei und effizient verarbeitet werden.
    • Möglichkeit zur Erstellung von Auswertungen und Statistiken auf Knopfdruck, welche zur Prozessoptimierung genutzt werden können.

    Das Projekt eUmzugLU richtet sich nach den Vorgaben des Referenzmodell eUmzugCH.

    Umsetzungsstand
    In den folgenden Luzerner Gemeinden ist der eUmzug verfügbar:

    • Adligenswil
    • Aesch
    • Altishofen
    • Ballwil
    • Beromünster
    • Buchrain
    • Büron
    • Buttisholz
    • Dagmersellen
    • Dierikon
    • Doppleschwand
    • Ebikon
    • Egolzwil
    • Eich
    • Emmen
    • Entlebuch
    • Ermensee
    • Eschenbach
    • Escholzmatt-Marbach
    • Ettiswil
    • Fischbach
    • Flühli
    • Geuensee
    • Gisikon
    • Greppen
    • Grosswangen
    • Hasle
    • Hergiswil
    • Hildisrieden
    • Hitzkirch
    • Hochdorf
    • Hohenrain
    • Honau
    • Horw
    • Inwil
    • Knutwil
    • Kriens
    • Luthern
    • Luzern
    • Malters
    • Mauensee
    • Meggen
    • Meierskappel
    • Menznau
    • Nebikon
    • Nottwil
    • Oberkirch
    • Pfaffnau
    • Rain
    • Reiden
    • Rickenbach
    • Roggliswil
    • Römerswil
    • Root
    • Rothenburg
    • Ruswil
    • Schenkon
    • Schlierbach
    • Schongau
    • Schötz
    • Schüpfheim
    • Schwarzenberg
    • Sempach
    • Sursee
    • Triengen
    • Udligenswil
    • Ufhusen
    • Vitznau
    • Wauwil
    • Werthenstein
    • Wikon
    • Willisau
    • Zell
  • eBAGE+

    Mit der Anwendung eBAGE+ können alle baurechtlichen Gesuche transparent und medienbruchfrei abgewickelt werden. Sämtliche zum Baugesuch gehörende Dokumente werden elektronisch im Baugesuchs-Dossier geführt. Die Ablage und der Zugriff auf das Dossier sind für alle Berechtigten gewährleistet.

    Von den heute 80 Gemeinden sind die meisten in die Baugesuchsanwendung «eBage/eBaGePlus» voll integriert und bearbeiten darin alle baurechtlichen Gesuche über den ganzen Prozess hinweg mit den Phasen Eingang/Erfassung - Prüfung/Entscheid - Ausführung/Abnahme.

    Es ist ein erklärtes Ziel, dass möglichst alle Gemeinden in die Applikation integriert sind und die Zusammenarbeit zwischen den kommunalen und kantonalen Bewilligungsbehörden wenn immer möglich elektronisch stattfinden wird.

    Damit auch die Gesuchstellenden in den elektronischen Prozess integriert sind, wird aktuell eine webbasierte elektronische Formularlösung realisiert gemäss Standard eCH-0211 Baugesuch.

  • Objektwesen Luzern (objekt.lu)

    «objekt.lu» ist ein kantonales E-Government-Projekt und basiert auf dem Schweizer Standard eCH-0129 Objektwesen. Mit dem Projekt wird eine gesamtheitliche Lösung für das Objektwesen im Kanton Luzern (Kanton und Gemeinden) realisiert. Das Objektwesen beinhaltet Informationen und den Lebenszyklus der Objekte Grundstücke, Gebäude und Wohnungen. Die Daten umfassen die Themenbereiche Bau, Grundbuch, Amtliche Vermessung, Steuern und Versicherungen, sowie Statistik und Geoinformation.

    Der Kanton hat im Juni 2021 in einem ersten Projektschritt das zentrale Informationssystem https://objekt.lu.ch lanciert. Dank diesem stehen den Nutzerinnen und Nutzern seither wichtige öffentliche Informationen über Objektdaten – insbesondere Informationen zu einem Grundstück sowie ihren zugehörigen Gebäuden, Wohnungen und Bauprojekten – zentral an einem Ort zur Verfügung und müssen nicht mehr über verschiedene Plattformen abgefragt werden.

    Im Endprodukt wird es autorisierten Stellen möglich sein, zusätzlich auch geschützte Daten direkt über das zentrale Informationssystem abzufragen. Geschützte Daten sind beispielsweise die meisten Daten aus dem Grundbuch oder viele Daten aus dem kantonalen Gebäude- und Wohnungsregister. Die dafür erforderliche gesetzliche Grundlage wird momentan erarbeitet.

  • Service-Portal

    Die Schaffung eines Service-Portals ist in der E-Government-Strategie als einer der Schwerpunkte definiert. Mit dem Portal soll für die Bevölkerung und die Unternehmen ein zentraler Zugang zu Informationen und Leistungen der Luzerner Behörden und der Verwaltung geschaffen werden. Ziel ist es, über dieses Portal sämtliche digitalen Dienstleistungen der Verwaltung zur Verfügung zu stellen.

    Bereits heute sind gewisse Dienstleistungen des Kantons Luzern wie auch der Gemeinden für die Einwohnerinnen und Einwohner sowie für die Wirtschaft digital verfügbar. Diese Dienstleistungen sind in sich isoliert und dezentral auf den Internetseiten der entsprechenden Behörden verfügbar. Ein organisationsübergreifendes, kundenorientiertes Angebot besteht jedoch bislang nicht. Dieses soll mit dem «Service-Portal Luzern» geschaffen werden. Dabei soll die Portallösung des Vereins iGovPortal.ch, welche heute bereits von mehreren Kantonen erfolgreich eingesetzt wird, zum Einsatz kommen.

    Die Gemeinden und der Kanton entwickeln für ihre unterschiedlichen Dienstleistungen eigene Services, die via Service-Portal genutzt werden können.

Abgeschlossene Projekte

  • BPMN 2.0 in Luzerner Gemeinden

    Projektbeschreibung
    Anfang 2015 wurde im Rahmen der Arbeitsgruppe „BPMN 2.0 Prozess Dokumentation“ mit den sieben Pilotgemeinden Geuensee, Grosswangen, Hildisrieden, Hohenrain, Menznau, Reiden und Willisau die Evaluation eines geeigneten Prozess-Tools nach den Vorgaben des Bundesprojektes B1.13 gestartet. Der Entscheid fiel zu Gunsten der Lösung von BOC Adonis aus. Diese Lösung wird u.a. auch im Kanton Luzern und in der Stadt Luzern für die Prozessmodellierung eingesetzt. Als prioritäre Zielsetzung der Pilotgemeinden steht die Umsetzung eines internen Kontrollsystems (IKS) aber auch die Regelung und Abstimmung abteilungsübergreifender Prozesse und Schnittstellen, welche nach den Standards BPMN 2.0 und eCH erfolgt. Damit dies effizient und regelkonform umgesetzt wird, sind die 7 Pilotgemeinden in der Anwendung von BPMN 2.0 und der Einhaltung der eCH Standards geschult worden. Im Anschluss daran wurde das VLG Prozessportal produktiv verfügbar gemacht und die Pilotgemeinden haben mit der Modellierung der Prozesse gestartet. Für die gemeinsame Nutzung und den Austausch von modellierten Prozessen stehen den Pilotgemeinden zusätzlich eine gemeinsam nutzbare Prozessaustauschplattform zur Verfügung. Interessierte Gemeinden können die Anwendung und Nutzung des Prozessmanagement-Tools und die Prozessaustauschplattform ebenfalls einsetzen.

    Links
    VLG Bereich Prozesse und Informatik

  • Digitale Langzeitarchivierung (dLZA)

    Projektbeschreibung
    Die Fachgruppe Prozesse und Informatik (seit 1.1.2017 Bereich Prozesse und Informatik) hat die Arbeitsgruppe Digitale Langzeitarchivierung (dLZA) geschaffen. Als erstes wurde eine Bestandsaufnahme der Softwareprodukte und Datenlandschaften der Gemeinden, der Gemeinden in Verbindung mit dem Kanton und der Gemeindeverbände und Gemeindeverträge erstellt. Mit dem vom Gemeindeschreiberverband ausgearbeiteten Registraturplan beziehungsweise des Ordnungssystems wurde definiert, welche Daten archivwürdig sind und deshalb in ein entsprechendes dLZA-System übertragen werden müssen. In dieser Phase wurde auch geklärt, welche Fachapplikationen (Datenbanken) die Langzeitarchivierung vorgesehen oder bereits integriert haben. Zudem wurde erkannt, dass sinnvoll ist, wenn auch Daten aus einem Filesystem in ein digitales Archiv übergeben werden können. Aufgrund der Erkenntnisse wurde ein System für die dLZA ausfindig gemacht, welches die Daten aus einer GEVER-Lösung, einem Filesystem und aus einer Datenback (Fachappliktion) übernehmen und langzeitarchivieren kann. Mit einer im Kanton Luzern verbreiteten GEVER-Lösung wurde zudem ein entsprechender Pilotbetrieb aufgebaut, welcher die Machbarbeit beweisst. Interessierte Gemeinden können beim VLG Bereich Prozesse und Informatik entsprechende Anbiertinformtionen und Vertragsmuster einholen.

    Links
    VLG Bereich Prozesse und Informatik

    Dokumente
    (dLZA) Prozesshandbuch

  • Portal Luzern.ch

    Im Rahmen der Umsetzung der E-Government-Strategie Luzern wurde die Vision eines zentralen Service-Portals erarbeitet. Sämtliche Informationen und Leistungen der Luzerner Behörden und Verwaltungen sollen zentral über ein Portal erreichbar sein. Ziel ist, dass Unternehmen und Bevölkerung auf dem Service-Portal Dienstleistungen online abwickeln können. Die Stadt Luzern als Eigentümerin der Domain und Partner des Webauftritts www.luzern.ch (Wirtschaftsförderung Luzern, Luzern Tourismus und IG Kultur) sind interessiert an einer neuen Ausrichtung und unterstützten das Anliegen. 

    In diesem Projekt wurde die bestehende Einstiegsseite modernisiert und mit einem neuen, geräteunabhängigen Design versehen. Die Webseite wird neu durch den Kanton Luzern gehostet (www.luzern.ch).

    Mit der Webseite wurde eine der Grundlagen für eine gemeinsame interaktive Plattform für Dienstleistungen geschaffen, die die verschiedenen Träger der Plattform anbieten. Die Webseite kann als Gefäss für ein «Bürgerportal / Unternehmensportal» dienen, das mittels digitalen Leistungsangeboten zu einem zentralen Einstieg für Bevölkerung, Unternehmen und auswärtige Kundinnen und Kunden wird. Die Weiterentwicklung zur interaktiven Plattform für Dienstleistungen wird in Zusammenarbeit mit der E-Government-Strategie von Bund und Kanton passieren. Für eine Weiterentwicklung bestehen aber noch Abhängigkeiten zu anderen Projekten und im Idealfall eine schweizweit anerkannte und etablierte digitale ID.

  • Check-in.LU

    Das Vorhaben Check-in.LU ist verknüpft mit dem Projekt der E-Government Basisinfrastruktur des Kantons Luzern und wird deshalb im Rahmen des Projekts «eGov-Infrastruktur» weiterverfolgt.

    Ziele von Check-in.LU
    Mit dem Vorhaben Check-in.LU wird eine zentrale Infrastruktur für die Identifikation und Zugriffsverwaltung für Anwendungen bereitgestellt, die mit der Bevölkerung und den Unternehmen Leistungen elektronisch abwickeln. Diese Zugriffsverwaltung soll ähnlich geschehen, wie man es sich von Banken oder Versicherungen bereits gewohnt ist und bedingt eine zentrale Verwaltung ihrer Identitäten, Authentifizierungen und Zugriffsrechte. Im Rahmen des Projekts werden zudem die rechtlichen Grundlagen geschaffen und die organisatorischen Regelungen getroffen.

    Als erste Fachanwendung wurde die Steuerlösung angebunden (Internetsteuererklärung für juristische und natürliche Personen). Damit ist die elektronische Einreichung der Steuererklärung medienbruchfrei ohne zusätzliche handschriftliche Signatur möglich. Im Verlauf vom 2018 wurden die Leistungen sowie die wichtigsten Prozesse und Fachanwendungen aller Departemente, der Staatskanzlei und der Gerichte hinsichtlich Digitalisierung analysiert, evaluiert und konzipiert. Dies dient der eigentlichen Umsetzung, die in einer weiteren Phase ab dem Jahr 2019 erfolgt.

  • E-Rechnung

    Projektbeschrieb
    Der Versand, der Empfang, die Verarbeitung und die Archivierung von Papierrechnungen erzeugen hohe Kosten. Diese können durch die Ablösung mit elektronischen Rechnungen (E-Rechnung) gesenkt werden. Im öffentlichen Sektor werden aktuell nur ein kleiner Teil der Rechnungen elektronisch verarbeitet. Seit dem 1. Januar 2017 kann die Kantonale Verwaltung des Kantons Luzern E-Rechnungen versenden und auch empfangen.

    Das Projekt E-Rechnung umfasste:

    • Den Empfang von Lieferantenrechnungen in elektronischer Form, sowie die anschliessende elektronische Weiterverarbeitung der Rechnungsdaten im zentralen SAP-Kreditorenworkflow.
    • Den Versand von elektronischen Rechnungen aus dem zentralen SAP-ERP-System (Modul SD) durch die Dienststellen. Ausgenommen sind Dienststellen mit Vorsystemen (Bespiel Steuern, Bussen). Das Strassenverkehrsamt kann mit Vorsystem Viacar ebenfalls E-Rechnungen erstellen.

    Weitere Informationen finden Sie unter: www.finanzen.lu.ch 

    Die Schweizerische Informatikkonferenz (SIK) hat für die Nutzung der E-Rechnung mit verschiedenen Dienstleistungsanbietern einen Leitfaden erstellt. Zweck des Leitfadens ist, Empfehlungen zu geben, wie die E-Rechnung eingeführt und betrieben werden kann.

    Dokumente
    Leitfaden

    Links
    E-Rechnung Admin
    Intranet SIK

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